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Studio

In 2010 haben wir unseren (vorerst?) sicheren Hafen gefunden. Die Frage, wo denn Übungsraum und Studio etabliert werden können, war schnell gelöst - Im großzügigen Wohnzimmer natürlich. Während andere Hausdamen darüber eine eine Sinn- Nerven- und Lebenskrise bekämen, sah Eva das ganz entspannt. "Man hätte in der Ecke auch zwei Sessel stellen können, in denen niemand sitzt."

Da freut sich die Nachbarschaft! Unsere Club-PA komplett aufgebaut. Ich kenne Bühnen mit weniger Platz. Als Boxen verwenden wir zwei HUGHES & KETTNER PR 115 Sub und als Tops zwei HITEC AUDIO MP122. Die Monitore sind JBL EON 1500. Die Anlage wird befeuert von einem YAMAHA EMX 88s Powermischer.
Das rechte Rack befindet sich noch im Zustand vor dem Verkauf einiger Teile. Der Rest wird für das Recording benötigt. Als da wären DOD Real Time Analyzer RTA-4315, Lexicon MX200, SM Pro Audio PR8E Mikrofonpreamp, TASCAM Patch Bay PB-32P und ein TASCAM US-1641 als Digital Audio Workstation.
Neben dem Notebook mit CUBASE als Recordingsoftware steht noch ein BOSS DR-880 Drumcomputer. Der besitzt darüber hinaus auch noch eine Emulation für Gitarre und Bass.

Besser für eine kontrollierte Lautstärke: Ein ROLAND TD-9KX aus der V-Tour Serie. Mittlerweile klingen die E-Drums richtig gut. Die Remo-Felle vermitteln ein gewohntes Spielgefühl, so dass auch den "Akustik-Drummern" der Umstieg leicht fallen sollte. Zumindest war Bruder Wolfgang mehr als begeistert nach dem ersten Test, ebenso unser Drummer Klaus. Die Bedrohung oder auch "Das Böse" steht direkt daneben: Der MESA BOOGIE SINGLE RECTIFIER mit passender ultraschwerer 4x12 Box. Dagegen sind Marshall-Würfel echt Eierkartons. Abgenommen (nur für Aufnahmen!!!) mit einem SENNHEISER MD421-N.

Ich konnte Eva sehr schnell davon überzeugen, dass ein paar Gitarren an der Wand durchaus hübsch aussehen. Meine HÖFNER 463/E2 (zweite von rechts) hat Frank Blässe von MUSICLINE in Rheine übrigens mit zwei neues Pickups versehen, da die Originale hinüber waren. Die einzigen, die passten und dazu auch noch cool klingen, waren die LITTLE TOASTERS von DUESENBERG. Der Steg-PU haut einem zwar das Trommelfell weg aber der Hals-PU hat den Blues. Auch diese Gitarre ist mit Security Locks nachgerüstet, so benötige ich nur einen Gurt für jedes Instrument und die fallen mir dann beim spielen nicht vom Bauch! Ansonsten sind die Gitarren bequem vom Sofa aus zu erreichen.

Eine hübsche Leihgabe darf nicht unerwähnt bleiben. Diese klassische Rock- Blues - Country Kombination in Form eines FENDER HOT ROD DELUXE und einer FENDER Telecaster.


So macht das Spaß...